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Sommer 2019

Das diesjährige Sommerprogramm greift die Geschichte des mittelalterlichen Klostergartens auf. Die Künstler*innen erkunden den Garten, sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinne, als Ort, an dem zeitgenössische Erfahrungen von Sterblichkeit und Unsterblichkeit, Be- und Entschleunigung, Fürsorge und Vernachlässigung kritisch untersucht werden.

 

25.05. – 31.10.2019

Katrīna Neiburga & Andris Eglītis
mit Jānis Noviks

Eröffnung: Freitag, 24.05.2019 | 15 – 20 Uhr
Ausstellung: 25.05. – 31.10.2019 | täglich 10 – 18 Uhr

Es sprechen zur Eröffnung::
Sabine Weißler [Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen im Bezirk Mitte von Berlin]
I. E. Inga Skujina [Botschafterin der Republik Lettland]
Solvej Helweg Ovesen [Kuratorin]
Dr. Ute Müller-Tischler [Leiterin Klosterrunie Berlin]

Das Künstlerpaar Katrīna Neiburga und Andris Eglītis hat zusammen mit Noviks einen Alchemistengarten und Skulpturen-Spielplatz für jeden Alters geschaffen. Mit „PLAYGROUND – for accepting your mortality“ setzen die Künstler*innen ihr Interesse an hybriden Außeninstallationen fort, in denen Ruinen, Skulpturen, Körper, Bühnen und Stadtlandschaft miteinander verschmelzen. Die Installation bietet Besucher*innen die Möglichkeit, spielerisch Geborgenheit in ihrer eigenen Lebendigkeit zu finden, aber auch ihrer Sterblichkeit zu begegnen. Mit minimalen und analogen Designs und Gartentableaus erstellen die Künstler*innen verschiedene Stationen und Bühnen: Eine futuristische Schönheitskapsel, ein langsames Karussell, einen Farngarten, ein Hängenetz, eine erhöhte Lauf-Kanzel.

Kuratiert von Ute Müller-Tischler und Solvej Helweg Ovesen

 

Creamcake: Paradise Found

07.06.2019, 18 Uhr
Kara-Lis Coverdale, COOL FOR YOU, Lamin Fofana, Judith Sönnicken

27.07.2019, 18 Uhr
Bendik Gieske, Cucina Povera, Nile Koetting, Michelle Woods

17.08.2019, 18 Uhr
Dorian Electra, Shygirl, i.Ruuu

Parallel zur Ausstellung erforscht das von der interdisziplinären Plattform Creamcake kuratierte Musikprogramm „Paradise“ Found das Potenzial von als Zufluchtsorten und von Gärten als Orten der Pflege und Fürsorge. Gegen die Romantik eines verlangsamten Lebens in einer immer Welt untersuchen sie die unterschiedlichen Lautstärken und Geschwindigkeiten von Be- und Entschleunigung, Konzentration und Kontemplation, Lärm und Stille.

 
Cruising the End Times

Das Performance-Programm „Cruising the End Times“ versucht den Tod nicht als Ende, sondern als Ausgangspunkt zu betrachten. Inmitten des 6. Massenaussterbens und der Sorge um die Klimaveränderung zielt das dreiteilige Programm darauf ab, nicht die Angst vor der bevorstehenden Apokalypse zu kultivieren, sondern sich kritisch mit der Gewalt und der Nutzlosigkeit existierender, anthropozentrischer Zukunftsentwürfe auseinanderzusetzen.

20.07.2019, 20 Uhr
School of Extinction + Ephemeral Harms

07.09.2019, 18:30 Uhr
Ariel Efraim Ashbel and Friends

14.09.2019, 20 Uhr
Young Boy Dancing Group

Kuratiert von: Christopher Weickenmeier

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds für Ausstellungsvergütungen, dem Bezirkskulturfonds, dem Musikfonds und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Mit freundlicher Unterstützung von EKJU, Lettland 100, Pranamat ECO, Rettenmeier Holding AG, State Culture Capital Foundation, Yes We Can und Andrzej Raszyk.