Die Ruine der Franziskan­er Klosterkirche gilt als ein her­aus­ra­gen­des Denkmal mit­te­lal­ter­lich­er Baukun­st. Gele­gen im his­torischen und heuti­gen Zen­trum Berlins spiegelt ihre wech­sel­seit­ige Bau- und Nutzungs­geschichte die ereignis­re­iche Geschichte der Haupt­stadt wider. Seit 2016 wer­den jährlich Künstler*innen ein­ge­laden, die Kloster­ru­ine ins Licht der Gegen­wart zu rück­en und neue Per­spek­tiv­en auf und für sie zu öff­nen. Aus­führliche Infor­ma­tio­nen zum Ausstel­lung­spro­gramm find­en Sie hier

In den Som­mer­monat­en von April bis Okto­ber ist die Ruine der Franziskan­er Klosterkirche täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Während der Win­ter­monate von Novem­ber bis März ist die Ruine nicht zugänglich. Die aktuelle Ausstel­lungsserie »Unfin­ished His­to­ries« ist von außen ein­se­hbar.


Aktuelle Ausstel­lung
»Unfin­ished His­to­ries Vol. II – Orsolya Kalász, Sean Bon­ney und Uljana Wolf
«

Eröff­nung: 22.11.2018 um 18 Uhr
Ausstel­lung: 23.11.2018 bis 13.01.2019

Geschichte ist zu Nar­ra­tiv­en geronnene Sprache; sie schreibt unweiger­lich Machtver­hält­nisse fort und fest. Und den­noch: Die Debat­ten um die his­torische Mitte Berlins verdeut­lichen, wie Geschichte in einem dauer­haft unabgeschlosse­nen Ver­hält­nis zur Gegen­wart ste­ht. Die Ausstel­lungsrei­he »Unfin­ished His­to­ries Vol. I bis IV« erforscht das Ver­hält­nis von Geschichte zum Poet­is­chen. Welche Poten­tiale eröffnet das Poet­is­che mit seinem Ver­mö­gen, die Regeln von Sprache zu unter­laufen und ihrer eigentlichen Kontin­genz Form zu ver­lei­hen?

Vol. II des mehrteili­gen Ausstel­lung­spro­jek­ts set­zt sich mit den inter­na­tionalen Lyriker*innen Orsolya Kalász, Sean Bon­ney und Uljana Wolf fort – kuratiert von Daniela Seel, Dich­terin und Ver­legerin des Berlin­er Ver­lags kook­books.

Mit­telpunkt der Ausstel­lungsrei­he ist eine mul­ti­me­di­ale LED-Instal­la­tion auf der Innen­fläche der Kloster­ru­ine. Künstler*innen, die an der Schnittstelle von zeit­genös­sis­ch­er Lyrik und bilden­der Kun­st arbeit­en, sind ein­ge­laden, diese für jew­eils sechs bis acht Wochen auszufüllen. So wird die Kloster­ru­ine über die saisonale Schließung ab Ende Okto­ber hin­aus zum lebendi­gen Ausstel­lung­sort: die Instal­la­tion kann von außen erlebt wer­den.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zur Ausstel­lung und den Lyriker*innen find­en Sie hier.


Vorschau

Son­der­ausstel­lung:
Man­i­fest »Urbane Rechte für junge Men­schen«
14.01. – 20.01.2019

Unfin­ished His­to­ries Vol. III
Aref Hamza (عارف حمزة)
24.01. – 10.03.2019
kuratiert von Leila Cham­maa

Unfin­ished His­to­ries Vol. IV
Jean-Ulrick Désert
15.03. – 28.04.2019
kuratiert von Bonaven­ture Soh Bejeng Ndikung


Die Ruine der Franziskan­er Klosterkirche im Film

Die Doku­men­tarfilmerin Johan­na Ick­ert zeigt die wech­sel­hafte Geschichte dieses Stan­dortes mit sehenswerten Bil­dauf­nah­men und his­torischen Doku­menten im Kurz­film »Die Ruine der Franziskan­er Klosterkirche – 1271 bis heute« auf.


Ruine der Franziskan­er Klosterkirche
Kloster­str. 73a, 10179 Berlin

Öff­nungszeit­en
April bis Okto­ber | Mon­tag — Son­ntag, 10 — 18 Uhr
Ein­tritt frei

Verkehrsverbindun­gen
U2 Kloster­straße
U8, U5, S5, S7, S75 Alexan­der­platz
Bus 248 Lit­ten­straße

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