Vermittlung

Archäologischer Spaziergang im Rahmen der Ausstellung
“Bewegte Zeiten — Archäologie in Deutschland”

Von der Gotik zum His­toris­mus — Bauhis­torisch­er Spazier­gang durch das Kloster­vier­tel
von und mit Gun­nar Nath, Lan­des­denkmalamt Berlin

Tre­ff­punkt: Ecke Kloster-und Gruner Straße, U-Bahn­hof Kloster­straße
Ter­mine: jew­eils fre­itags 14.00 — 15.30 Uhr am 28.9., 26.10., 09.11. und 07.12.2018

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zur Führung, zu den aktuellen Ter­mi­nen und zur Anmel­dung find­en Sie auf den Seit­en der Staatlichen Museen zu Berlin.


Führung für Schulklassen

Besuch der Klosterruine, Stadtspaziergang und Besuch des Märkischen Museums

Bild: © Grit Hachmeis­ter

Die Stiftung Stadt­mu­se­um bietet in Koop­er­a­tion mit dem Fach­bere­ich Kun­st und Kul­tur des Bezirk­samts Mitte von Juni bis Sep­tem­ber Komb­iführun­gen für Schulk­lassen in der Ruine der Franziskan­er Klosterkirche und dem Märkischen Muse­um an. In der 2,5 stündi­gen Führung kön­nen Schü­lerin­nen und Schüler der 3. bis 10. Klasse spielerisch die Stadt­geschichte Berlins entschlüs­seln.

Warum ste­ht im Berlin­er Zen­trum, unweit des Fernse­hturms, eine alte Kirchen­ruine? Im Mit­te­lal­ter vor über 700 Jahren kamen Mönche in grauen Kut­ten, die Franziskan­er, nach Berlin und baut­en am Stad­trand das „Graue Kloster“. Nach der Ref­or­ma­tion im 16. Jahrhun­dert wurde das Kloster still­gelegt und der berühmte Gold­schmied und Druck­er Leon­hard Thurneiss­er wohnte, arbeit­ete und grün­dete Berlins erste Druck­erei in den Räu­men. Kurz danach wurde dort auch das erste städtis­che Gym­na­si­um von Berlin gegrün­det. Im Zweit­en Weltkrieg wurde die Anlage zer­stört und ste­ht nun als Bau­denkmal und als eines der let­zten erhal­te­nen Zeug­nisse des alten Berlins. Noch heute erzählen die alten Gemäuer aus Back­steinen, Grab­denkmäler und Inschriften­reste viele Geschicht­en, die in der Führung spielerisch entschlüs­selt wer­den. Nach der Besich­ti­gung und Erforschung der Ruine der Klosterkirche führt ein Spazier­gang vor­bei an der mit­te­lal­ter­lichen Stadt­mauer und über die Spree zum Märkischen Muse­um. Hier kön­nen orig­i­nale Objek­te aus der Klosterkirchen­ruine wie eine Grab­plat­te des ältesten Berlin­ers, dem Großkauf­mann Con­rad von Beelitz, das Tauf­beck­en aus der alten Klosterkirche und die Reste von einem wichti­gen Hau­sein­gang ent­deckt wer­den. Auch auf den Berlin­er Stadt­mod­ellen lässt sich das Kloster im Wan­del des Stadt­bilds ent­deck­en und so die Stadt­geschichte Berlins erzählen.

Konzep­tion und Umset­zung: Clau­dia Wasow-Kania.

Buchung der Führung über die Info­line der Stiftung Stadt­mu­se­um Tel.: 030 24002 162 oder per E-Mail: info@stadtmuseum.de


Führungen in der Ruine der Franziskaner Klosterkirche

Bild: © Robert Eck­stein

 
Im Fokus der Führung ste­ht die Nutzungs­geschichte der ehe­ma­li­gen Franziskan­erk­losterkirche sowie deren Bedeu­tung als Zeug­nis früher sakraler Back­stein­gotik in Berlin. Während des Rundgangs wer­den aus­gewählte Arte­fak­te wie Form­steine und Grab­denkmäler erk­lärt.

Die kosten­lose Führung wird in den Som­mer­monat­en ange­boten. Sie dauert ca. 60 Minuten und wird auf deutsch­er Sprache ange­boten. Konzep­tion und Umset­zung: Elfi Müller

Bei größeren Grup­pen kön­nen zusät­zliche Führun­gen per E-Mail an info@klosterruine.berlin ange­fragt wer­den.