anything, anything

Kate Newby

Ausstellung

9. Juni 24 - 27. April 25 Eröffnung: Samstag, 8. Juni 24, 19:00

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Kate Newby, anything, anything, 2024, Courtesy the artist

Für ihre Ausstellung anything, anything hat Kate Newby eine neue ortssensible Arbeit entwickelt, die die Klosterruine Berlin als einen Ort der permanenten Veränderung adressiert. Ihre Intervention, bestehend aus mehr als neunhundert Ziegeln, die die Künstlerin vor dem Brennprozess bearbeitet hat, integriert sich in Form von zwei jeweils fünfzig Meter langen Linien in den Boden der Klosterruine. Sie stellt das Prozesshafte in den Vordergrund – sowohl bei der Herstellung als auch bei der Präsentation der Arbeit, die sich in Relation zu ihrem Umfeld konstant verändert. Dabei berührt sie subtil wie unaufdringlich Themen von gesellschaftlichen Dynamiken, vielfach übersehenen Aspekten in der sozialen Textur oder Abhängigkeitsverhältnisse.

Biografie

Kate Newby erhielt 2007 einen Master of Fine Arts von der Elam School of Fine Arts in Auckland, gefolgt von einem Doctor of Fine Arts im Jahr 2015.

Zu ihren wichtigsten Einzelausstellungen zählen Very active weather, KAYOKOYUKI, Tokyo (2024); Had us running with you, Michael Lett 3 East St (2023); YES TOMORROW, Adam Art Gallery Te Pātaka Toi (2021); I can’t nail the days down, Kunsthalle Wien, Wien (2018) und Let me be the wind that pulls your hair, Artspace, San Antonio (2017). Kürzlich waren Arbeiten von Kate Newby in folgenden Gruppenausstellungen zu sehen: Our Ecology: Toward a Planetary Living, Mori Art Museum, Tokyo, Japan (2023); Intimate Confession is a Project, Blaffer Art Museum, Houston, Texas (2023); Robin, Dove, Swallow, Thrush, Monte Castello di Vizio, Italien (2022); Walls to Live Beside, Rooms to Own: The Chartwell Show, Auckland Art Gallery Toi o Tamaki, Auckland (2022) und Réclamer la Terre / Reclaim the Earth, Palais de Tokyo, Paris (2022).

Im Jahr 2012 wurde Newby mit dem Walters’ Prize ausgezeichnet, dem wichtigsten Preis für zeitgenössische Kunst in Aotearoa, Neuseeland. Sie hat auf der 21. Biennale von Sydney (2018), der 1. Brussels Biennial for Contemporary Art (2008) und der São Paolo Biennale (2004) ausgestellt. Im Jahr 2017 nahm sie an der renommierten Chinati Foundation Residency in Marfa, Texas, teil.

Kate Newby lebt und arbeitet in Floresville, Texas (USA).

Dank an Rob Halverson, Remy Montrieux, Elisabeth Jamelot and the team of Rairies Montrieux, Valérie Leray, Harry Beer, Katrin Winkler, Eylem Sengezer, Julius Kaftan, Alin Daghestani, Max Krämer, René Kayser, Jonah Gebka, Emma Wilson, John Philipps und Torben Wessel.

Mit großzügiger Unterstützung von

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Unterstützt von The Sunday Painter, London.

Gefördert von

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